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Unser Beitrag auf dem Kongress "Besser essen - gesund für Mensch und Planet" / Teil 1

Am 12.05.2023 haben rund 170 Menschen beim Kongress “Besser essen – gesund für Mensch und Planet” der Grünen Bundestagsfraktion die Frage besprochen: Wie können wir uns in Zukunft so ernähren, dass es unserer Gesundheit gut tut und der unseres Planeten? Die Zusammenfassung ist hier nachzulesen.


Wir waren eingeladen, im Forum mit Karl Bär, MdB, und Olaf Deininger, Journalist, über den möglichen Beitrag der Digitalisierung zur Ernährungswende zu sprechen. In diesem Beitrag (Teil 1) möchten wir Euch einen Einblick in die wichtigsten Botschaften geben, die wir dort eingebracht haben.


Die bedürfnisgetriebene Entwicklung.

Die Kür besteht darin, innovative Lösungen zu gestalten, die die Vorteile der Digitalisierung erlebbar machen. Eine wesentliche Voraussetzung ist - aus unserer Sicht - die bedürfnisgetriebene Entwicklung gemeinsam mit den Menschen, die für unser Essen jeden Tag auf dem Feld, im Stall, in der Backstube und in der Küche stehen. Damit das Ergebnis für die Menschen nutzbar ist und genutzt wird, damit sie ihre eigene Handlungswirksamkeit erfahren und damit sie Vertrauen in das eigene geschaffene Ergebnis haben.


Digitalisierung ist ein Teil des Puzzles

für die Ernährungswende

Ziel der neuen Ernährungsstrategie für Deutschland ist, dass das Essen außer Haus nachhaltiger und regionaler wird, um möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang zu gutem Essen aus der eigenen Region zu ermöglichen.

Informationskampagnen informieren und motivieren, Beratungen geben Praxiserfahrung weiter und zeigen, wie die Umsetzung gelingen kann, Vernetzer*innen bieten regelmäßig Räume für Begegnungen. Allerdings ist die Umsetzung der Ziele im Alltag der Betriebe nicht immer so einfach. Und hier kommt die Digitalisierung ins Spiel.


Digitalisierung kann Unbekanntes und Unsichtbares sichtbar und damit Potentiale und Chancen erkennbar machen; sie kann Menschen entlang der Wertschöpfung zusammenbringen und das persönliche Miteinander fördern; sie kann die Arbeitsabläufe und die Zusammenarbeit einfacher gestalten und so die Arbeitslast mindern sowie Raum für Neues schaffen.


Vernetzung, Wissenstransfer, Infrastrukturmaßnahmen und digitale Lösungen sind alles Teile eines Puzzles, die sich sinnvoll ergänzen können.


Lücken können gezielt geschlossen werden

Die Sichtbarkeit des Bestehenden macht Lücken erkennbar: Wo fehlt das Angebot zur Deckung der Nachfrage nach regionalen Produkten, Verarbeitungsmöglichkeiten und Logistik? Wenn Lücken erkennbar werden, kann dort gezielt gefördert werden - sei es durch lokale Vernetzer*innen, Informationskampagnen, Beratungsangebote oder durch Förderprogramme aus Landes-, Bundes- und EU-Ebene.





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